Das Wetter am Wochenende in Enzberg

Liebe Freunde,

am vergangenen Freitag verfolgte ich den Wetterbericht, ausgestrahlt im TV, in dem für das Wochenende 02.04./03.04.16 wunderschönes sonniges Frühlingswetter, mit Temperaturen bis 24° C vorhergesagt wurde. Nach heutigen wissenschaftlich-theore-tischen und praktischen Möglichkeiten zur Wettervorhersage, kann man diese im höchsten Maße auch als zuverlässig zu sehen! Nun zum Kontrast, Fotos zu den wahren Wetterphänomen am Sonntag, 03.04.16 (Vom Samstag habe ich leider keine Bilder vom Himmel, der aber an diesem Tag ähnlich war):

03 Enzberger Himmel 03.04.16Ganz deutlich kann man hier die ausfranzenden Bahnen der Chemtrails 04 Enzberger Himmel 03.04.16Milchig-weißer Schleier05 Enzberger Himmel 03.04.16Milchig-weißer Schleier07 Enzberger Himmel 03.04.16Hier sieht man auch den milchigen Schleier vor der Sonne

Nun zeige ich Fotos vom Himmel über Engelsbrand am selben Sonntag, dem Ort, wo ich arbeite. Diese Bilder zeigen noch deutlicher, wie sich Chemtrailstreifen zu diesem bekannten weißen Schleier ausweiten und die Sonne verdeckt:

010 Himmel Engelsbr. 03.04.16Hier kann man deutlich in der Mitte des Bildes einen Chemtrailstreifen erkennen.011 Himmel Engelsbr. 03.04.16Man beachte die Sonne!012 Himmel Engelsbr. 03.04.16Nichts zu sehen von klaren azur-blauen Himmel!013 Himmel Engelsbr. 03.04.16dito014 Himmel Engelsbr. 03.04.16Hier wieder sehr gut sichtbar die Chemtrailstreifen

Als Folge dieser „Vernebelung“ des Himmels, kamen die Temperaturen an beiden Tagen nicht über die 20°-Grad-Marke hinaus.

Ich kann hier nur alle Freunde und Leser dazu aufrufen, das Wetter in ihrem Umfeld aufmerksam zu beobachten und dsbzgl. nicht alles als normal oder „gottgegeben“ hinzunehmen!

Dazu passend eine Geschichte von 20MINUTEN.CH, veröffentlicht am 04.04.2011!

«Wir könnten nie wieder blauen Himmel sehen»

In der beschaulichen Umgebung eines englischen Landsitzes beraten Wissenschaftler über das fast Undenkbare: Darüber, Gott zu spielen, um den Klimawandel aufzuhalten.

storybildSpiegel in die Umlaufbahn, Sulfate in der Atmosphäre: In England debattierten am Wochenende Fachleute über das Geoengineering, um die Klimaerwärmung zu stoppen. (Bild: Keystone/AP)

Bei dem dreitägigen Zusammentreffen von Experten verschiedenster Disziplinen in Chicheley Hall geht es darum, mit technischen Raffinessen in die Vorgänge der Natur einzugreifen, um die Atmosphäre abzukühlen. Und darum, wer diese Entscheidung treffen würde, um den blauen Planeten zu retten.

Die bislang unbekannten Risiken des sogenannten Geoengineering rief bei vielen Teilnehmern der Tagung im März Unbehagen hervor. «Wenn wir mit der Atmosphäre experimentieren und buchstäblich Gott spielen könnten, das ist sehr verlockend für einen Wissenschaftler», sagt der Geowissenschaftler Richard Odingo aus Kenia. «Aber ich habe Bedenken.»

Diesen Bedenken steht die Sorge gegenüber, dass die globale Erwärmung der Welt wie wir sie kennen ein abruptes Ende bereiten könnte. Der Erde drohe ein russisches Roulette, sagt beispielsweise Steven Hamburg vom Environmental Defense Fund in den USA. Der Weltklimarat (IPCC) geht davon aus, dass die Temperaturen bis zum Jahr 2100 um bis zu 6,4 Grad Celsius steigen könnten.

Wissenschaftliche Ausschüsse des Parlaments in Grossbritannien und des US-Kongresses haben ihre Regierungen im vergangenen Jahr dazu aufgerufen, umgehend mit Forschung zu Klima-Technik zu beginnen – um für alle Fälle einen «Plan B» parat zu haben, falls es weiterhin keine weltweite Vereinbarung über die Begrenzung von Treibhausgas-Emissionen gebe, wie das britische Gremium erklärte. Die britische Royal Society, einer der Organisatoren des Treffens in Chicheley Hall nordwestlich von London, lud daher unter anderen Physiker, Ozeanografen, Anwälte und Psychologen ein, um über dieses noch nie da gewesene Thema zu diskutieren.

Wissenschaftler warnen vor Dammbruch

Sobald man einmal mit Geoengineering begonnen habe, könnten regelrecht Dämme brechen, warnte Steve Rayner von der Oxford University: Dann könnte es heissen, «es ist in Ordnung, über Dinge nachzudenken, über die man nicht nachdenken sollte». Allerdings sieht es bei vielen der thematisierten Möglichkeiten ohnehin so aus, als ob sie entweder unpraktisch oder ineffektiv seien.

Hausdächer weiss zu streichen, um die Sonnenwärme zu reflektieren, zeigt kaum Wirkung. Wüsten mit einem reflektierenden Material abzudecken ist eine logistische Herausforderung und dürfte der Umwelt nicht gut bekommen. Gigantische Spiegel in der Erdumlaufbahn einzusetzen, ist finanziell nicht zu stemmen. Möglich wäre dagegen, die Ozeane mit Eisen zu «düngen», um das Wachstum von Plankton anzuregen, das CO2 vertilgt.

Das Potenzial, an der Erderwärmung tatsächlich etwas zu ändern, hat nach Einschätzung der Wissenschaftler nur ein Vorschlag: Als wichtigste Möglichkeit werde häufig der Einsatz von stratosphärischen Aerosol-Partikeln betrachtet, sagt der Klimatologe John Shepherd von der Southampton University. Bei den Partikeln handelt es sich um Sulfate, die beispielsweise mithilfe von Flugzeugen oder Ballonen in der tieferen Stratosphäre verteilt werden. Vorbild dafür ist das beim Ausbruch des Vulkans Pinatubo auf den Philippinen 1991 in die Luft geschleuderte Schwefeldioxid, das die weltweite Temperatur schätzungsweise für etwa ein Jahr um 0,5 Grad Celsius abgekühlt hat.

Unverzichtbar sei aber zusätzlich eine deutliche Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen und die Entfernung von Kohlendioxid aus der Luft, betonen Shepherd und seine Kollegen. Andernfalls müsse die Sulfatschicht in der Stratosphäre auf unbestimmte Zeit angelegt werden. Und sollte die sogenannte SRM-Operation aus irgendeinem Grund eingestellt werden, würden die Temperaturen auf der Erde deutlich ansteigen. Ausserdem hat die SRM-Technik Nachteile: Die Sulfate dürften die Ozonschicht zerstören, sie verhindern nicht die Übersäuerung der Ozeane und eine plötzliche Abkühlung der Erde hätte ihrerseits unbekannte Auswirkungen.

Sorge vor möglicher militärischer Nutzung

Und nicht zuletzt befürchten viele, dass Regierungen auf eigene Faust über solche Experimente mit gigantischen Auswirkungen entscheiden könnten – und dass beispielsweise die USA sich von vornherein für den «Plan B» stark machen, statt sich um die vergleichsweise anstrengendere Reduzierung von Emissionen zu kümmern. Zudem könnten solche Techniken auch militärisch genutzt werden, warnte der indische Experte Arunabha Ghosh. Möglich sind Wissenschaftlern zufolge Dürren oder Überschwemmungen in umliegenden Regionen, wenn örtlich begrenzt die Sonne verdunkelt wird. Eine weitere Sorge ist die Entstehung einer auf Profit angelegten Geoengineering-Industrie.

Viele Umweltschützer lehnen eine Einmischung in die Vorgänge in der Atmosphäre kategorisch ab – oder bestehen zumindest darauf, dass solche wichtigen Entscheidungen die Vereinten Nationen treffen. Die Experten von Chicheley Hall vermuteten überwiegend, dass es eine Koalition von Ländern unter Führung der USA und Grossbritanniens geben werde, die einen solchen «Sonnenschirm» für die Erde organisieren und dazu möglicherweise auch Schwellenländer mit ins Boot holen könnte. Anschliessend müsse ein unabhängiges Expertengremium gegründet werden, um über die Risiken der geplanten Experimente zu beraten und den Startschuss für weitere Forschung zu geben.

Begeistert sei er von diesen Ideen nicht, erklärte Shepherd auf der Konferenz. Und sein Kollege Hamilton erklärte, «möglicherweise sehen wir nie wieder blauen Himmel».

(dapd)

Bitte wirklich beachten! Der Bericht ist vom Jahre 2011. Es wurde alles wahr und die damaligen Bedenken der kritischen Wissenschaftler wohl abgewiesen, und die Konse-quenzen spüren wir heute.

Gruß Jörg (Systemkritiker)

 

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Ein Gedanke zu “Das Wetter am Wochenende in Enzberg

  1. Folgende Begründung für das seltsame Wetter wurde seitens des NDR abgegeben:

    „Stand: 03.04.2016 18:09 Uhr – Lesezeit: ca.3 Min.

    Sahara-Staub drückt auf die Temperatur-Bremse

    Der Frühling ist da. Doch ganz so frühlingshaft wie prognostiziert – und von vielen erhofft – ist er am Sonntag dann doch nicht ausgefallen. Zum Abschluss der Osterferien hatten die Meteorologen Temperaturen von 20 Grad und mehr vorhergesagt. Eben jene Temperaturen blieben am Sonntag vielerorts jedoch hinter den Erwartungen zurück. „Zusätzlich zu den Wolken, die wesentlich stärker als angenommen waren, ist auch noch Sahara-Staub in der Luft hinzugekommen“, begründete ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes die deutlich niedrigeren Werte. „Wir schätzen, dass der Sand die Temperatur um ein bis zwei Grad gesenkt hat“, so der Sprecher. Der Sahara-Staub befinde sich in zwei bis drei Kilometern Höhe und sorge dort zusammen mit Schleierwolken für Abkühlung auf der Erde….“

    Bemerkenswert, welche fantasievolle Argumente sich die öffentlich-rechtlichen Medien und die mit ihnen ideologisch verbandelten Wetter- und Klimafachleute für die immer sichtbarer werdenden künstlichen Wetterveränderungen einfallen lassen. Wer´s glaubt… 😉

    Gruß Jörg (Systemkritiker)

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