AfD scheinbar für Wähler keine Alternative mehr

Liebe Freunde,

nun möchte ich mich mich mal auf den hier verlinkten Artikel, in dem anhand von kürzlich getätigten Umfragen erläutert wird, wie doch die Unterstützung der AfD beim hiesigen Wahlvolk stetig nachzulassen scheint. Auch, wenn man über Umfragen, gerade in der heutigen Zeit der massiven medialen und politischen Manipulation, eher eine differenzierte Haltung haben muss, da sie nach dem altbekannten Motto von Konrad Adenauer, nicht unbedingt der vollkommenen Wahrheit entsprechen muss, so möchte ich mich hier doch nochmal mit der momentanen Situation der Partei beschäftigen, die den Begriff „Alternative“ im Namen trägt. In diesem Zusammenhang möchte ich aber auch den z. Zt. befindlichen Medien-Hype bzw. den sog. Schulz-Effekt unberücksichtigt lassen.

Auf meinem Blog habe ich mich ja schon des öfteren den über Sinn und Unsinn der AfD beschäftigt. In meinen Beiträgen habe ich dabei stets darauf hingewiesen, dass auf Grund der personellen und auch programmatischen Platzierung der AfD im BRD-Parteiensystem, diese nun wahrlich keine echte politische Alternative für einen doch so notwendigen Systemwechsel darstellt. Wenn man dsbzgl. die Situation mit den USA und der Person Donald Trump hinzuzieht, wird das sehr deutlich. Die Tatsache, dass Donald Trump nun Präsident ist, auch wenn über ihn in den hiesigen bundesrepublikanischen sog. Leit-Medien überwiegend negativ berichtet und geurteilt wird, zeigt geradezu drastisch den Unterschied zwischen dem was Trump zu seinen Wählern sagt, wie er dann auch entspr. seiner Aussagen handelt auf der einen Seite, und was auf der anderen Seite die AfD politisch und programmatisch den Bürgerinnen und Bürger anbietet. Natürlich mag der Vergleich zwischen diesen beiden Ländern und seinen doch so scheinbar unterschiedlichen Parteisystemen hinken, geht es doch aber um Grundsätzliches, was sich im Moment auf einer gewissen Bewusstseinsebene und zwar über all auf der Welt tut. Während Donald Trump schon in seinen Wahlkampfreden letztes Jahr das menschenverachtende System massiv kritisiert, diverse Politiker und deren wahren mächtigen Hintermänner schonungslos beim Namen genannt, und denen in seiner Antrittsrede bei der Inauguration (Amtseinführung) diesen den gnadenlosen Kampf angesagt, und sich schließlich so auf die Seite des amerikanischen Volkes gestellt hat, erscheint die AfD in ihrer Programmatik als ein bloßer Abklatsch von den schon seit Jahrzehnten in der BRD bestehenden und herrschenden Systemparteien. Um es mal so zu formulieren: Man erkennt darin den „alten Wein in neuem Schlauch“. Verstärkt wird dieser Eindruck dann noch von den politischen Aussagen diverser Partei-Funktionäre und ihre immer deutlich werdende undifferenzierte Haltung gegenüber dem System. Natürlich muss ich fairerweise auch eingestehen, dass es hier auch rühmliche Ausnahmen gibt.

Zu der eher systemunkritischen Programmatik bei der AfD, und die damit m. E. drastisch aufgezeigte Perspektivlosigkeit, kommt auch noch das Fehlen einer charismatischen Führungspersönlichkeit hinzu.  Es ist inzwischen schon ein alter Hut für alle auch nur halbwegs politisch Interessierte, dass für die Menschen bei den Wahlen die Programmatik und die dazugehörende Partei eher eine sekundäre Rolle spielen. Das beweisen auch immer wieder die in den verschiedenen Medien veröffentlichten Vergleiche der Umfrage-Institute zwischen einem Kanzler bzw. Kanzlerkandidat (Kanzlerumfrage) einerseits und den diese unterstützenden Parteien (Parteienumfrage) andererseits. Die daraus erkennbaren Prozent-Differenzen unterscheiden sich dabei meist erheblich voneinander(z. B. Kanzlerin Angela Merkel = 56 % ABER Partei CDU = 34 %).

Mein Fazit also ist, hätte die AfD den WIRKLICHEN „Mut zur Wahrheit“, würde also das herrschende politische System und dessen fiesen Machenschaften gegen das Volk grundsätzlich und unmissverständlich – niedergeschrieben und festgehalten in einem entsprechenden in seiner Aussage deutlichen Programm – in Frage stellen, würde dabei im Idealfall noch diverse alternative Lösungsmöglichkeiten hervorbringen, und hätte dann noch eine volksnahe (d. h. eine Persönlichkeit, die die einfach Sprache des Otto-Normal-Bürgers versteht und spricht!) Führungspersönlichkeit mit Charisma, die ehrlich, unkompliziert und ungeschminkt die Sachlage und Hintergründe zur Sprache bringt, dann hätte diese sogar das Potential die Merkel´s und Schulz´s hinter sich zu lassen. Und die AfD könnte dabei auch eine echte, eine wahre Volks- und Befreiungsbewegung sein!

Hier der Artikel der WELT:

Malu Dreyer und Julia Klöcknerhttps://www.welt.de/politik/deutschland/article162692053/SPD-schnellt-auf-40-Prozent-AfD-stuerzt-ab.html

Gruß Jörg (Systemkritiker)

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