Katholische Kirche entfernt sich immer mehr von eigenen „Schäfchen“

Architektur, Gebäude, Kirche, Kölner Dom, Deutschland

Liebe Freunde,

beim Geld hört die Freundschaft, bzw. die Solidarität mit den eigenen Gläubigen scheinbar auf! Im weiten Raum des Internets und der sozialen Netzwerke blieb wunderlicher Weise, die m. E. äußerst befremdliche und außergewöhnlich heftige Reaktion der Katholischen Kirche in Deutschland auf den diesjährigen vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes (DPWV) herausgegebenen Armutsberichtes unbemerkt, weil fast in Gänze unwidersprochen. Jedenfalls wurde vonseiten den hiesigen bekannten und auch weniger bekannten Bloggern und Netzwerkern kein vernehmbarer Protest darüber laut. Was war eigentlich geschehen?

Im „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Online-Ausgabe vom 07.03.17) erschien ein Artikel darüber, wie Vertreter der Katholischen Kirche in solch unsachlicher Art, die absolut ein Mindestmaß an Differenziertheit vermissen ließen, über diesen DPWV-Bericht öffentlich reagierten. Der für soziale Fragen zuständige Bischof von Essen Franz-Josef Overbeck verstieg sich z. B. mit Hinweis auf den besagten Bericht, dass „Übertreibung und Skandalisierung“ Ängste schüren und das Vertrauen in den Sozialstaat untergraben würden. Semantisch ins selbe Horn blies auch der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, die eigentlich soziale Hilfsorganisation der deutschen Katholiken, ins selbe Horn und bezeichnete es als ein „Geschäftsmodell“ des DPWV, Armut und Abstiegsrisiken hochzuspielen.

Ich frage mich, was ist eigentlich von dieser Katholischen Kirche in Deutschland noch zu halten, wenn man feststellen muss,  wie deren verantwortlichen Kirchenführer einen unverrückbaren Tatbestand, hier nun die steigende Armut und Existenzängste der Bürgerinnen und Bürger, wenn nicht gänzlich negiert, dann doch zumindest stark beschönigt, also somit die Not der eigenen „Schäfchen“ nicht anerkennt, gleichzeitig aber ihre Ausgaben für sog. Flüchtlinge um ganze 16 Millionen Euro erhöht. Wohlgemerkt, es geht mir nicht darum, zu kritisieren, dass die Kirche den sog. Flüchtlingen finanzielle und sonstige Hilfe angedeihen lässt, es geht vielmehr darum, in der aktuellen Handlung der Katholischen Kirche, sowohl eine soziale Ungerechtigkeit als auch ein solidarisches Ungleichgewicht zu erkennen und diese anzusprechen. Damit spielt die Katholische Kirche, ob gewollt oder ungewollt ein unfaires Spiele, in dem sie zwei Gesellschaftsgruppen gegeneinander ausspielt, was auf sozialer Ebene früher oder später als gesellschaftspolitische Bombe hochgehen kann – nein – wird! Die Katholische Kirche zeigt hier m. E. wenig Erbarmen, vielmehr ist dieses Verhalten Menschen gegenüber als mehr als ERBÄRMLICH zu bezeichnen und somit einer Kirche mit Verantwortung deren Sorge für IHRE „Schäfchen“ zuvorderst stehen muss, ganz und gar unwürdig!

Hier zum DPWV-Armutsbericht:

http://www.der-paritaetische.de/uploads/media/ab2016_komplett_web.pdf

Quellen und Artikel zum Thema:

http://www.ksta.de/politik/-uebertreibung-und-skandalisierung–katholische-kirche-attackiert-armutsbericht-26155534

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/katholische-kirche-erhoeht-ausgaben-fuer-fluechtlingshilfe-um-16-millionen-euro-a2066583.html?fb=1

http://www.deutschlandradiokultur.de/armutsforscher-christoph-butterwegge-armut-trotz-arbeit-ist.990.de.html?dram%3Aarticle_id=380968

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/warum-sich-die-kirchen-dem-islam-unterwerfen/

Gruß Jörg (Systemkritiker)

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