Immer diese ominösen knapp über 50 Prozent

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Liebe Freunde,

heute möchte ich hier mal kurz etwas beleuchten, was mir in der letzten Zeit aufgefallen ist, in Bezug auf diverse Wahl- bzw. Refendumsergebnisse. Denn, ist euch denn nicht auch schon aufgefallen, dass in den letzten o. g. Abstimmungen stets das Ergebnis mit 51,… % feststand?

Angefangen bei der Entscheidung am 23. Juni 2016 in Großbritannien über Verbleib in der EU oder dem Ausstieg aus ihr (landläufig als „Brexit“ bezeichnet).. Hier ergab sich ein Endergebnis FÜR den Brexit mit 51,9 %.

Dann am 04. Dezember 2016 in Österreich die Bundespräsidentenwahlen. Hier endete schließlich die Wahl mit 53,8 % der Stimmen für den Grünen-Kandidaten van der Bellen.

Und nun ganz aktuell das Verfassungs-Referendum (16. April 2017) in der Türkei wo 51,4 % der Türken sich für ein Präsidialsystem entschieden haben sollen.

Im Mai d. J. steht in Frankreich die Präsidentenwahl an, wo sich vermutlich die FN-Chefin Marine Le Pen mit einem Gegenkandidaten des Establishments messen muss. Ich gehe nun davon aus, nach den gewonnen Erkenntnissen der o. g. Abstimmungen, dass sich letztlich der Mainstream-Kandidat im zweiten Wahlgang mit ca. 52 Komma und mehr Prozent durchsetzen wird.

Was hat es mit diesen knappen Zahlen auf sich? Nun, da gibt es m. E. zwei Denkweisen:

1) Das Volk eines Landes ist in einer existenziellen Frage so tief in geradezu gleichen Teilen gespalten, da es, anders, wie bei einer Parlamentswahl mit mehreren Parteien zur Auswahl, eben nur zwei Möglichkeiten der Entscheidung gibt, nämlich entweder FÜR oder eben GEGEN etwas zu sein. Dass es aber nicht so sein muss, beweisen entspr. Wahlergebnisse zu verschiedensten Referenden in der Schweiz.

2) Die knappen Zahlen können die Hinweise verstärken, dass es sich dabei um regelrecht manipulierte, also (wie in dem aktuellen Fall) nach oben geschönte Ergebnisse handeln könnte. Denn eine übergroße Mehrheit ab 60 % aufwärts bzw. 40 % abwärts lässt sich nicht so einfach manipulieren, ohne dass dies das Volk nicht spürt. Denn wenn sich eine Fragestellung im Volk so deutlich negativ oder positiv äußert, herrscht gleichzeitig auch eine entspr. Grundstimmung dsbzgl. im Volk auf der sog. Meta-Ebene. Wenn sich hingegen z. B. nur 48 oder 49 % tatsächlich für ein Präsidialsystem ausspricht, lässt es sich durchaus auf 51 % hinaufpushen, ohne das im Volk ein Gefühl einer Manipulation erwächst.

Zum Schluss möchte ich darauf hinweisen, dass ich mich mit obiger Analyse freilich auf purer Spekulations-Ebene befinde und es tatsächlich dafür keine beweissichernde Anhaltspunkte gibt. Dieser Beitrag soll lediglich dazu beitragen, den Leserinnen und Lesern die Augen für etwas zu öffnen, was sie vllt. nicht für möglich halten, aber dennoch nicht ausgeschlossen ist, dass es möglich ist!

Links:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/brexit-die-ergebnisse-in-einer-karte-a-1099133.html

http://wahl16.bmi.gv.at/

http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/ergebnis-tuerkei-referendum-wahlbehoerde-erklaert-ja-lager-zum-sieger

http://www.kleinezeitung.at/politik/aussenpolitik/5202053/513-fuer-Verfassungsreform_Erdogan-verkuendet-Sieg-und-will-jetzt

https://www.fischundfleisch.com/aysel-stern/wahlbetrug-es-gibt-kein-ja-fuer-erdogan-33975

Gruß Jörg (Systemkritiker)

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